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Open Access Journal: Osnabrücker Online-Beiträge zu den Altertumswissenschaften

 [First posted in AWOL  5 November 2009, Updated13 February 2018]

Osnabrücker Online-Beiträge zu den Altertumswissenschaften
http://varusforschung.geschichte-multimedial.net/graphics/leftmask2.gif 
Die Osnabrücker Online-Beiträge zu den Altertumswissenschaften stellen ein neues Instrument dar, kleinere Beiträge aus dem großen Spektrum der Altertumswissenschaften sowie auch deren Rezeptionsgeschichte schnell und ohne großen formalen Aufwand zu publizieren. Sie wollen dazu beitragen, daß die in anderen Wissenschaftszweigen und im Ausland längst übliche elektronische Form der Publikation auch in der deutschen Geschichtswissenschaft und Archäologie Verbreitung findet, zumal sie Veröffentlichungen möglich macht, die bisher leider oft aus Kosten- und Sachzwängen unterbleiben mußten. Die ersten der hier aufgenommenen Beiträge stehen noch - naheliegenderweise - in einem direkten Zusammenhang mit den Ausgrabungen in Kalkriese, doch soll sich dies schon bald ändern. Vor allem Studierende und jüngere Wissenschaftler aus dem gesamten Bereich der Altertumswissenschaften sind daher aufgerufen, Beiträge in unserer Reihe zu publizieren.

Formal ist lediglich darauf zu achten, daß die eingesandten Beiträge keine Formatierungen enthalten (besondere Formatierungswünsche sind in einem Ausdruck kenntlich zu machen). Dem Text kann eine Literaturliste folgen. Wo es sinnvoll erscheint, sollten dem Text mit Bildunterschriften und Herkunftsnachweis versehene Abbildungen in einem gängigen Grafikformat (gif, jpg, tif) beigegeben werden.

Inhaltsverzeichnis der Osnabrücker Online - Beiträge zu den Altertumswissenschaften

Berlin Pollution Mapped



The Beuth University of Applied Sciences Berlin has released an interesting visualization of air pollution in Berlin. The visualization uses an interactive map to show the hourly distribution of particulate matter at measuring stations throughout the city.

3D-Feinstaub Berlin uses extruded cylindrical polygons to show the levels of particulate matter measured at each station. Both the height

How Germany Moves



Telefonica West has used mobile phone data to visualize the movements of every single German by hour and by day. The result is a huge animated interactive map which reveals the daily commuting patterns of the whole population in every German town and city.

So bewegt sich Deutschland is an animated map which uses anonymous location data from mobile phones to show the movements of Germans by air

Christmas in Berlin

I had a fantastic Christmas up in Berlin staying with Claudia's parents.  Only the snow was missing.  Even though it has been warm lately I was still expecting all of the snow we had there back in 2009.

On the 24th, Santa Claus came and brought Tünde a bag full of presents.  It was nice getting to be a spectator and not trying to dress up like der Weihnactsmann.

On the 25th, we went to see a Christmas pageant at one of the local churches.

Later we went to see the Nutcracker at the Berlin Opera House.  Well we tried to see the Nutcracker.  Unfortunately, a pipe burst the night before and the stage was flooded.

So instead we headed over to the Gendarmenmarkt.  This is one of the few Christmas markets that stays open until New Year's.  All the rest normally shut down on the 23rd. 

Town vs Country



German newspaper Zeit has noticed a divide in attitudes in many western countries between their rural and urban communities. This divide in attitudes was seen clearly in the last presidential election in the USA and in the UK's Brexit referendum. In both these cases there were clear differences between the way urban and rural communities voted.

Zeit Online therefore decided to find out if

Open Access Journal: NEWSLETTER des Münchner Zentrums für Antike Welten und der Graduate School Distant Worlds

NEWSLETTER des Münchner Zentrums für Antike Welten und der Graduate School Distant Worlds 
Das Münchner Zentrum für Antike Welten (MZAW) ist eine Arbeitsgemeinschaft von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus den mit antiken Kulturen befassten Fächern aus sieben Fakultäten der LMU München. Die Arbeitsgemeinschaft fördert die interdisziplinäre Kooperation seiner Mitglieder in Forschung und Lehre. Zu den Aufgaben gehören das Bündeln bestehender und das Initiieren, Planen und Organisieren neuer Arbeitsgruppen und Forschungsprojekte, die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses, die Organisation gemeinsamer Veranstaltungen sowie die Zusammenarbeit mit anderen Fächern und Forschungsverbünden der LMU, außeruniversitären Institutionen (Museen, Deutsches Archäologisches Institut) und vergleichbaren Einrichtungen des In- und Auslandes.
    1. Ausgabe (1-2013), erschienen am 03. Juli 2013
    2. Ausgabe (1-2014), erschienen am 05. Februar 2014
    3. Ausgabe (2-2014), erschienen am 09. Juli 2014
    4. Ausgabe (1-2015), erschienen am 28. Januar 2015
    5. Ausgabe (2-2015), erschienen am 08. Juli 2015
    6. Ausgabe (1-2016), erschienen am 27. Januar 2016
    7. Ausgabe (2-2016), erschienen am 28. Juni 2016
    8. Ausgabe (1-2017), erschienen am 01. Februar 2017
    9. Ausgabe (2-2017) erschienen am 12. Juli 2017

    Downloads

      Mapping Changes to Journey Times



      Isochrone maps can be useful. They can be particularly useful if you need to show the effect on passenger travel times when you move the location of a train station.

      The German rail company Deutsche Bahn wants to move a train station in Hamburg from Altona to Diebsteich. Spiegel Online and Motion Intelligence have carried out their own traffic analysis to show the impact of this move on train

      500 Years of Protestantism



      500 years ago today a little known monk called Martin Luther nailed his Ninety-five Theses to a chapel door in Wittenberg. It was an act that would lead to the Reformation and that would change the world forever. Here I Stand is a website exploring the life and work of Martin Luther, the birth of the Reformation and its lasting effect on the world.

      Here I Stand includes a number of interactive

      Open Access Monograph Series: Archäologische Berichte

      Archäologische Berichte
      ISSN: 2566-5340 (Print)
      ISSN: 2566-5359 (Online)
      Die Archäologischen Berichte (Arch. Ber.) sind die Monografien der DGUF. Sie erscheinen seit 1987 mit etwa einem Band pro Jahr. Ziel der DGUF bei der Gründung der Reihe war es, unseren Autoren eine Möglichkeit zu bieten, mit hoher Reichweite und wissenschaftsüblicher Qualitätssicherung preiswert und schnell publizieren zu können. Um dieses Ziel noch wirksamer erreichen zu können, erscheinen die Monografien seit Band 25 (2014) hybrid: in einer Druckausgabe und – in Kooperation mit der Universitätsbibliothek Heidelberg – zusätzlich online im Open Access. Wie unsere Zeitschrift Archäologische Informationen nehmen auch die Monografien seit Band 25 bei Bedarf ergänzende Materialien und Open Data auf.

      In einigen Bänden der Reihe wurden Arbeiten publiziert, die in der DGUF selbst entstanden sind, wie etwa die zweibändige Gedenkschrift für Wolfgang Taute (Arch. Ber. 14, 2001) oder die Literaturempfehlungen des DGUF-Arbeitskreises "Archäologie in Schule und Bildung" (Arch. Ber. 21, 2006). Die überwiegende Mehrheit der Bände entsteht jedoch aus guten Examensarbeiten und Dissertationen, die wir hier – kostengünstig für Autoren wie Leser – zeitnah zum Druck bringen. Die Werke erscheinen mit weltweiter Reichweite, gedruckt und im Open Access, samt Verlag und ISBN-Nummer in einer etablierten Reihe: Ein erheblicher Mehrwert gegenüber einer Publikation in Eigenregie, für Autoren wie für Leser.

      Tünde Kaszab-Olschewski, Ingrid Tamerl (Hrsg.)

      Wald- und Holznutzung in der römischen Antike
      Festgabe für Jutta Meurers-Balke zum 65. Geburtstag

      Archäologische Berichte, Band 27
      Holz war seit prähistorischen Zeiten ein wichtiger, ja unentbehrlicher Rohstoff mit vielfältigen Arten der Verwendung. Dies gilt im Besonderen auch für die Römerzeit, der dieser Band im Schwerpunkt gewidmet ist. Allerdings wird der aktuelle Stand der Forschungen zum Holz seiner wirklichen Bedeutung in der antiken Lebenswelt immer noch nicht gerecht. Dies ist leicht erklärlich – Holz hat sich nur in den wenigsten Fällen im Boden erhalten und wurde in den schriftlichen Quellen wegen seiner Selbstverständlichkeit im täglichen Leben nur nebenbei genannt.
      Jutta Meurers-Balke, der dieser Band gewidmet ist, und ihr Team vom Labor für Archäobotanik der Universität zu Köln haben sich in zahlreichen Arbeiten um die Rekonstruktion der Waldgeschichte zur Römerzeit sowie die Dokumentation und Interpretation von Pflanzen- und Holzfunden aus der römischen Antike verdient gemacht. Zu Ehren von Frau Meurers-Balke fand im Oktober 2014 unter Leitung der beiden Herausgeberinnen eine internationale Tagung zum Thema “Wald- und Holznutzung in der römischen Antike” auf dem Rheinbacher Campus der Landwirtschaftlichen Fakultät der Universität Bonn statt. Mit dem vorliegenden Band, in dem die meisten der dort gehaltenen Vorträge sowie die Laudatio von A. J. Kalis anlässlich der Verabschiedung von Jutta Meurers-Balke vorgelegt werden, wird das immense historische Potenzial römischer Holzfunde und botanischer Reste in eindrucksvoller Weise erkennbar.

      Jutta Zerres

      Kapuzenmäntel in Italien und den Nordwestprovinzen des Römischen Reiches
      Gebrauch – Bedeutung – Habitus

      Archäologische Berichte, Band 26
      Kapuzenmäntel waren in römischer Zeit wegen ihrer Wetterfestigkeit geschätzte und weit verbreitete Kleidungsstücke. Die vorliegende Studie beleuchtet mehr als die gängigen Fragen altertumskundlicher Analysen wie Typologie, Chronologie,
      Material und Verbreitung, sondern sie fokussiert auf einen bislang wenig beachteten Aspekt dieses Alltagsgegenstandes: seine Rolle innerhalb der gesellschaftlichen Kommunikation. Das historische und archäologische Quellenmaterial wird im
      Hinblick auf folgende Fragen analysiert: Gibt es Personen, zu deren Habitus (im Sinne des französischen Soziologen P. Bourdieu) Kapuzenmäntel zählen? Welche Personen(-gruppen) lassen sich identifizieren? Verwenden sie dabei spezielle
      Formen von Mänteln? In welchen Situationen tragen sie das Kleidungsstück und welche Botschaften transportieren sie damit? Woher stammen die verwendeten Bedeutungszuweisungen an die Mäntel? Wie gestaltet sich der Umgang der Akteure
      damit? Das Untersuchungsgebiet der Studie sind Italien und die Nordwestprovinzen des römischen Reiches in der Zeit der späten Republik bis in die Spätantike.

      Christian Lau

      Zur Keramikchronologie der Römischen Kaiserzeit in Ostwestfalen anhand der Siedlungen von Enger, Hüllhorst und Kirchlengern im Ravensberger Land

      Archäologische Berichte, Band 25
      Die in den 1930er-Jahren durch Rafael von Uslar erarbeitete und bis heute gültige Typologie und Chronologie der rhein-weser-germanischen Keramik (1.–3. Jh. n. Chr.) erfährt in diesem Buch eine gründliche Revision, wobei die zugrunde liegenden Fundkomplexe mithilfe einer Seriation (Korrespondenzanalyse) geordnet werden. Den Ausgangspunkt der Studie bilden die vollständige Vorlage, differenzierte Aufarbeitung und Typisierung der Keramik von drei kaiserzeitlichen Siedlungen in Ostwestfalen – Enger, Hüllhorst und Kirchlengern – sowie die Re-Analyse verwandter Keramik zahlreicher bereits veröffentlichter Komplexe, die ebenfalls zumeist von Siedlungen stammen. Die auf diesem Weg erstellte Chronologie erlaubt es nun, Siedlungen der Römischen Kaiserzeit genauer zu datieren als bisher. Auf Grundlage der Keramik wird für die drei Siedlungen Enger, Hüllhorst und Kirchlengern die Abfolge der Häuser und Nebengebäude skizziert und datiert sowie eine  Besiedlungsgeschichte der drei Orte rekonstruiert.

      Zugehörige Forschungsdaten finden Sie unter nachstehendem Open Data-Link:

      doi:10.11588/data/10016

      Heidrun Derks

      Gräber und ‚Geschlechterfragen‘
      Studie zu den Bestattungssitten der älteren Römischen Kaiserzeit

      Archäologische Berichte, Band 24
      Männerfriedhof, Frauenfriedhof oder "optische" Täuschung? Männlich oder weiblich? Kulturelles Phänomen oder quellenbedingter Trugschluss? So lauten die Fragen, die die Untersuchung der Gräber und Gräberfelder der älteren Römischen Kaiserzeit zwischen Elbe und Oder seit dem 19. Jahrhundert begleiten.
      Die vorliegende Studie fasst den Verlauf der bisherigen Diskussion zusammen und legt mit einer Untersuchung von über 7.000 Einzelbefunden von mehr als 300 Fundorten eine umfassende Betrachtung des seit gut 150 Jahren kontrovers erörterten Themas vor. Sie rückt überdies die möglichen Deutungen und Erklärungsmodelle in den Mittelpunkt der Betrachtung und greift hierfür weit über das Feld archäologischer Forschung hinaus.
      Vergleichende Auswertung völkerkundlicher Studien
      So erfolgt erstmals eine umfassend vergleichende Auswertung völkerkundlicher Studien zur Bedeutung des Geschlechts im Bestattungsritus, die Einblicke in die Gestaltungs- und Bedeutungsvielfalt geschlechtsspezifischer Bestattungssitten und das "Zusammenspiel" von Leben und Tod eröffnet, welches hierin Ausdruck findet.
      Wechselspiel von politischen, wirtschaftlichen und sozialen Faktoren
      In der Rückkopplung auf die ältere Römische Kaiserzeit wird deutlich, dass Vorstellungen des kulturellen "Geschlechts" die Bestattungssitten jener Zeit durchaus erheblich beeinflussten, aber keinesfalls allein bestimmten. Ungeachtet der zuweilen diffusen Quellenlage ist stattdessen ein komplexes Wechselspiel von politischen, wirtschaftlichen und sozialen Faktoren anzunehmen, um die regionale Vielfalt ebenso wie den beobachtbaren zeitlichen Wandel in den Beigabensitten zu interpretieren.
      Zum anderen deutet einiges darauf hin, dass möglicherweise auch das in den Bestattungssitten Ausdruck findende Geschlechterkonzept unter dem Einfluss äußerer Faktoren - Bedrohung, Elitenbildung, wachsender "Wohlstand" - im Verlauf der älteren Römischen Kaiserzeit erheblichen Veränderungen unterlag.

      Caroline Hamon, Jan Graefe (Hrsg.)

      New Perspectives on Querns in Neolithic Societies

      Archäologische Berichte, Band 23
      Seit der Zeit der ersten neolithischen Gesellschaften wird das Korn der angebauten Kulturpflanzen mittels Mahlsteinen zu Mehl verarbeitet. Grundlage einer agrarischen Lebensweise stellt die Domestikation und Zucht von Tieren sowie der Anbau und die Verarbeitung von Kulturpflanzen dar. Erst innerhalb der vergangenen fünfzehn Jahre konnten grundlegende Aspekte der Pflanzenverarbeitung geklärt werden. Untersuchungen zu Mahl- und Schleifsteinen tragen zum Verständnis und Wissen neolithischer Wirtschaftsformen und sozialer Organisation bei. Durch neue, mehr oder weniger regionale Studien wurden neue Daten gewonnen, die Aussagen zu Austauschsystemen der Rohmaterialien, der wirtschaftlichen Grundlagen oder auch der sozialen und symbolischen Bedeutung der Mahlsteine ermöglichen.
      Die hier veröffentlichten Artikel resultieren aus einer Sitzung, die im Rahmen des 13. Jahrestreffens der European Association of Archaeologists (EAA) im September 2007 in Zadar (Kroatien) stattgefunden hat.
      Die Aufsätze zeigen, dass durch einen globalen Überblick zu Mahl- und Schleifsteinen wichtige Beiträge für die Interpretation des Status und der Funktion eines Siedlungsplatzes geliefert werden können.

      Jutta Meurers-Balke, Werner Schön (Hrsg.)

      Vergangene Zeiten - LIBER AMICORUM
      Gedenkschrift für Jürgen Hoika

      Archäologische Berichte, Band 22
      Entsprechend der Forschungsinteressen von Jürgen Hoika versammelt der Band vor allem Beiträge zum Mesolithikum und Frühneolithikum und bietet auch wertvolle Materialvorlagen. Besonders erwähnen möchten wir den Aufsatz von Sönke Hartz u. a., in dem die Fundkontexte von vier durchlochten donauländischen Äxten eingehend analysiert werden, deren Rohmaterial aus Böhmen stammt. Diese Äxte kamen auf der Wagrischen Halbinsel zwischen 4900-4100 v. Chr. in Siedlungen der Ertebølle-Kultur in den Boden, wo sie offenbar nach einer Verwendung als Prestigegüter deponiert wurden.
      Marjorie de Grooth präsentiert einen willkommenen Merkmalkatalog zur makroskopischen Unterscheidung verschiedener Feuersteinvarietäten aus dem Raum Maastricht, Tongern, Liège und Aachen; ergänzend sind auf der dem Band beigefügten CD typische Stücke in guten Farbfotos dokumentiert.
      Birgit Gehlen und Werner Schön erschließen mit einer akribischen Fundvorlage die Sammlung Graf Vojkffy (1879-1970), der im Westallgäu zahlreiche vor allem mesolithische Plätze absammelte. Exemplarisch zeigt diese Studie, wie Gewinn bringend die Analyse von Oberflächenfundplätzen und die enge Zusammenarbeit von ehrenamtlich Tätigen und Wissenschaftlern sein können.

      Arbeitskreis Archäologie im Schulbuch der DGUF (Hrsg.)

      Literaturempfehlungen zur Archäologie
      Fachliteratur, Sachbücher, Kinder- und Jugendliteratur

      Archäologische Berichte, Band 21
      Mit dieser Bibliographie möchte der DGUF-Arbeitskreis "Archäologie im Schulbuch"  Schulbuchautoren, Lehrern, Museumspädagogen, Studierenden und interessierten "Laien" eine Zusammenstellung von Fachliteratur sowie Kinder- und Jugendliteratur an die Hand geben.
      Das von Fachwissenschaftlern kommentierte, nach Epochen, Inhalten und teilweise auch nach Bundesländern gegliederte Verzeichnis zu Themen von der Altsteinzeit bis zum Mittelalter bildet ein übersichtliches Nachschlagewerk für alle, die einen leichten Zugang zur Ur- und Frühgeschichte Mitteleuropas suchen.

      Andrea Lorenz

      Der spätbronzezeitliche Hortfund von Stadtallendorf unter besonderer Berücksichtigung seiner Gläser

      Archäologische Berichte, Band 20
      Der Hortfund von Stadtallendorf bei Marburg liegt isoliert am Nordrand der süddeutschen Urnenfelderkultur. Er zählt zu jenen Depots der Spätbronzezeit, die durch eine einzigartige Zusammensetzung auffallen. Diese zeichnet sich primär durch die große Typenvielfalt der deponierten Glasperlen aus.
      Die vorliegende Studie untersucht die Perlen anhand von Mikrosonden-Analysen im Hinblick auf ihre chemische Zusammensetzung. So klären sich Fragen hinsichtlich der benutzten Rohstoffe und deren Mixtur sowie des kulturellen Ursprungs der Gläser. Darüber hinaus beinhaltet die Arbeit eine komplette Neuvorlage des 1943 entdeckten Fundes.

      Barbara Kraus

      Befund Kind
      Überlegungen zu archäologischen und anthropologischen Untersuchungen von Kinderbestattungen

      Archäologische Berichte, Band 19
      Gräber gehören zu den wichtigsten Quellen in der Ur- und Frühgeschichtsforschung. Die Entscheidung, menschliche Überreste zu bergen und mit Blick auf ein bestimmtes archäologisches Erkenntnisinteresse auszuwerten, kann nur auf der Basis einer genauen Kenntnis naturwissenschaftlicher Methoden und ihren Möglichkeiten und Grenzen erfolgen. Gerade die Anwendung invasiver Verfahren erfordert besondere Sorgfalt.
      Eine Modifizierung der Methoden, die bei der Befundung der Überreste von Erwachsenen praktikabel sind, reicht nicht aus, um die reifungsbedingt unterschiedliche Ausprägung befundbarer Merkmale (verstorbener) Kinder angemessen zu berücksichtigen.
      Auch die Nutzbarkeit schriftlicher Quellen mittels Analogieschluss unterliegt bestimmten Kriterien, die den Problemen der Anwendbarkeit anthropologischer Methoden strukturell ähneln können.
      Mit dem vorliegenden Überblick archäologischer und anthropologischer Verfahren zur Befundung physischer Überreste von Kindern und ihrer Bewertung soll ein Beitrag zur Methodologie geleistet werden.

      Thorsten Uthmeier

      Micoquien, Aurignacien und Gravettien in Bayem
      Eine regionale Studie zum Übergang vom Mittel- zum Jungpaläolithikum

      Archäologische Berichte, Band 18
      Bayern ist ein Schlüsselgebiet in der Diskussion des Übergangs vom Mittel- zum Jungpaläolithikum. Die in den immer eisfreien Korridor zwischen skandinavischem und alpinem Eisschild eingebettete Donauebene verbindet als ein wichtiger eiszeitlicher Wanderungsweg die reichen Fundregionen des späten Mittel- und frühen Jungpaläolithikums in Südwesteuropa einerseits und Mittel- und Osteuropa andererseits. Mit Fundstellen des spätesten Mittelpaläolithikums, des frühesten Aurignaciens und des Gravettiens bietet sich hier die einmalige Gelegenheit, bisherige Erklärungsmodelle für eine der spannendsten Kapitel der Menschheitsgeschichte - der Ausbreitung des modernen Menschen - zu überprüfen.

      Birgit Herren

      Die alt- und mittelneolithische Siedlung von Harting-Nord, Kr. Regensburg/Oberpfalz
      - Befunde und Keramik aus dem Übergangshorizont zwischen Linearbandkeramik und Südostbayerischem Mittelneolithikum (SOB)

      Archäologische Berichte, Band 17
      Im Unterschied zu allen bis dato untersuchten Fundplätzen Niederbayerns ist in Harting-Nord der Übergang von Alt- zu Mittelneolithikum erfasst. Im Altneolithikum stehen die Hausgrundrisse und Gefäße noch ganz in linearbandkeramischer Tradition.
      Die Untersuchungen von Birgit Herren zeigen, dass sich mit zunehmendem Kontakt zu der in Böhmen und im Elbe-Saale-Gebiet entstandenen Stichbandkeramik entsprechende Kulturelemente auch in Harting-Nord niederschlagen: Der sukzessive, kontinuierliche Wandel von Linearbandkeramik zum älteren Südostbayerischen Mittelneolithikum (kurz SOB I) ist sowohl in den Hauskonstruktionen und den Gefäßformen als auch im Verzierungsstil anschaulich nachzuvollziehen. Die Siedlungsstruktur ändert sich hingegen nicht. Die neolithische Siedlung von Harting-Nord endet vor dem Einsetzen des regionalen Verzierungsstils im SOB II.

      Ronald Bakker

      The emergence of agriculture on the Drenthe Plateau
      A palaeobotanical study supported by high-resolution 14C dating

      Archäologische Berichte, Band 16
      Für diese Studie wurden die Sedimente aus einem eiszeitlichen Pingorest in der Provinz Drenthe in den Niederlanden auf ihren Pollengehalt und ihre botanischen Makroreste hin untersucht. Auf der Basis von neun Pollenprofilen rekonstruiert der Autor die Vegetationsgeschichte vom Präboreal bis heute. Besonders berücksichtigt wird die Phase der Neolithisierung und der Beginn der Landwirtschaft. Auf der Grundlage von Pollendiagrammen aus der norddeutschen und niederländischen Altmoränen-Landschaft wird ein Schema erarbeitet, das den Verlauf ausgewählter Pollenkurven während des Neolithikums beschreibt.
      Die sogenannte Neolithische Okkupationsperiode (Neolithic Occupation Period, NOP) wird in drei Phasen gegliedert, die drei verschiedene Formen der bäuerlichen Wirtschaft repräsentieren. Mit Hilfe hoch auflösender C14-Datierungen werden diese drei Phasen mit archäologischen Kulturen verbunden. Die Phase NOP1 wird von 4050 bis 3450 cal BC datiert. Sie ist durch geringe ackerbauliche Aktivitäten und Tierhaltung mit Laub- und Zweigfütterung charakterisiert. Sie fällt in die Zeit der Swifterband Kultur, deren Träger also die ersten Bauern auf dem Drenthe-Plateau gewesen sind. Für die Phase NOP 2, die mit der Trichterbecher Kultur verbunden werden kann, ist eine großräumige Viehhaltung charakteristisch. In der Phase NOP 3 dagegen betrieben die Menschen der Einzelgrab- und der Glockenbecher-Kultur ihre Landwirtschaft auf eher kleinen Arealen.

      Erika Riedmeier-Fischer

      Die Hirschgeweihartefakte von Yverdon, Avenue des Sports

      Archäologische Berichte, Band 15
      In der vorliegenden Arbeit werden die Geweihartefakte aus der endneolithischen Siedlung von Yverdon, Avenue des Sports, am Neuenburger See in der Westschweiz untersucht. Nach einführenden Kapiteln zum Forschungsstand und zu Herstellungstechniken sowie der Wertung der bestehenden Chronologien, werden die Funde vorgestellt und stratigrafisch ausgewertet. Die Hirschgeweihfartefakte aus Yverdon, die überwiegend in den Zeitraum zwischen 2750 und 2550 vor Christus gehören, bieten die Grundlage für die Betrachtung der endneolithischen Funde aus der Westschweiz im Vergleich mit denen der Ostschweiz und des Bodenseeraumes. Dabei wird im Westen der Einfluss der südfranzösischen Saône-Rhône-Kultur deutlich, während im Osten eine starke Assimilation an die Schnurkeramik erkennbar ist, was die Ergebnisse der bereits vorliegenden Keramik-Analysen eindrucksvoll bestätigt.

      Birgit Gehlen, Martin Heinen, Andreas Tillmann (Hrsg.)

      Zeit-Räume
      Gedenkschrift für Wolfgang Taute

      Archäologische Berichte, Band 14.2
      Der zweite Band enthält Aufsätze zum eigentlichen Forschungsschwerpunkt von Wolfgang Taute, dem späten Paläolithikum, dem Mesolithikum und dem Altneolithikum in Nord- und Süddeutschland. Unter den zahlreichen hier vorgestellten Projekten, von denen eine ganze Reihe aus den Arbeiten von Wolfgang Taute hervorgegangen sind, nehmen die Ergebnisse der Untersuchungen zur La-Hoguette-Fundstelle von Stuttgart - Bad Cannstatt eine ganz zentrale Rolle ein.

      Birgit Gehlen, Martin Heinen, Andreas Tillmann (Hrsg.)

      Zeit-Räume
      Gedenkschrift für Wolfgang Taute

      Archäologische Berichte, Band 14.1
      In Band 1 sind Beiträge zu verschiedenen Bereichen der archäologischen Forschung zusammengestellt. Nach theoretischen Überlegungen zur Suche nach einer Wirtschaftsarchäologie sowie der Darstellung von Verfahren und Ergebnissen der C14-Analyse und der Dendrochronologie werden Probleme und Befunde vom Mittelpaläolithikum bis zur frühen Neuzeit in Deutschland thematisiert. Danach spannt sich der Bogen archäologischer und ethnoarchäologischer Untersuchungen von Nepal über die Levante nach Nord- und Westafrika und schließlich nach Amerika. Viele der hier vorgestellten Arbeiten sind durch Wolfgang Taute angeregt, betreut oder wohlwollend begleitet worden.

      Jasper von Richthofen

      Fibelgebrauch — gebrauchte Fibeln
      Studien an Fibeln der älteren Römischen Kaiserzeit

      Archäologische Berichte, Band 13
      An Fibeln aus nord- und ostdeutschen Grabfunden der älteren Römischen Kaiserzeit sind häufig Gebrauchsspuren erkennbar. Sie sind nach Materialabtrag, Deformation und Reparatur zu unterscheiden. Eine Autopsie gestattet Einblicke in Kleidungs- und Trachtsitten während der ersten beiden nachchristlichen Jahrhunderte. Ferner erschließen sich grundlegende Erkenntnisse zur Chronologisierung ur- und frühgeschichtlicher Grabfunde.
      Die Lage von Abriebstellen an den Fibeln weist mit Hilfe von bildlichen Darstellungen und Körpergrabbefunden auf Funktion und Tragweise der Fibeln hin. An der Intensität des Materialabtrags ist vor dem Hintergrund anthropologischer Analysen der in den Gräbern gefundenen Knochenreste die Umlaufzeit der Fundstücke erkennbar. Anhand von Zusammenfunden mehrerer Fibeln lassen sich Produktions- und Niederlegungszeiten bestimmter Formen herausstellen. Es ergeben sich daraus erhebliche Konsequenzen für die anerkannte absolute Zeitstellung der älterkaiserzeitlichen Funde.

      P. J. Felder, P. Cor M. Rademakers, Marjorie E.Th. de Grooth (Hrsg.)

      Excavations of Prehistoric Flint Mines at Rijckholt-St. Geertruid (Limburg, The Netherlands) by the 'Prehistoric Flint Mines Working Group' of the Dutch Geological Society, Limburg Section

      Archäologische Berichte, Band 12
      Von 1964 bis 1972 führte die "Arbeitsgruppe Prähistorischer Feuersteinbergbau" der Niederländischen Geologischen Gesellschaft, Sektion Limburg, im neolithischen Feuersteinbergwerk von Rijckholt-St. Geertruid Ausgrabungen durch. Die Ausgrabungen gingen von einem nahezu 150 m langen Tunnel aus, der quer durch das neolithische Abbaugebiet getrieben wurde. Auf beiden Seiten des Tunnels wurden die prähistorischen Stollen auf einer Länge von zehn Metern verfolgt. 75 Schächte und 1.526 Quadratmetern Stollen wurden auf einer Gesamtfläche von 2.436 Quadratmetern untersucht.
      Das eigentliche Abbaugebiet ist allerdings noch sehr viel größer: Der Untertagebau erstreckt sich über ca. 8 Hektar. Feuerstein ist in einem etwa 12 Hektar großen Bereich abgebaut worden, Schlagabfälle finden sich aber in einem ca. 25 Hektar großen Areal. Alle entdeckten Schächte und Stollen wurden von den Ausgräbern detailliert dokumentiert. Die Ausgrabungen erbrachten mehr als 14.000 Artefakte. Außerdem kamen Tierknochen und Schneckengehäuse sowie ein menschlicher Schädel zutage. C14-Messungen an Holzkohlen ergaben Datierungen zwischen 3.970 und 3.700 BC, allerdings werden die Abbauaktivitäten bis etwa 3.400 BC oder sogar 2.650 BC angedauert haben.
      Im vorliegenden Buch werden die angewendeten Ausgrabungsmethoden beschrieben, und es wird der Versuch unternommen, die prähistorischen Abbaumethoden zu rekonstruieren. Die Kalkulation der absoluten Menge des abgebauten Feuersteins (14-16 Mio. Kilogramm von einem 8 Hektar großen Abbaugebiet) und die Anzahl der Schächte (etwa 2.000) lässt vermuten, dass sich im Boden noch mehr als 400.000 Steinartefakte befinden.

      Martin Schmidt (Hrsg.)

      Geschichte heißt: So ist's gewesen! abgesehen von dem wie's war ...
      Geburtstagsgrüße für Günter Smolla

      Archäologische Berichte, Band 11
        

      Thomas Frank

      Die neolithische Besiedlung zwischen der Köln-Bonner Rheinebene und den Bergischen Hochflächen

      Archäologische Berichte, Band 10
      Die Bedeutung jungsteinzeitlicher Funde in Mittelgebirgen wurde seit den 1950er Jahren kontrovers diskutiert, denn es waren fast nur Oberflächenfunde von Steinartefakten bekannt, besonders Einzelfunde von steinernen Beilklingen. Im Laufe der Jahrzehnte wurden viele weitere Fundstellen entdeckt, die auch siedlungsanzeigende Steingeräte der Jungsteinzeit enthielten. Damit mehren sich die Anzeichen, dass diese Funde nicht allein Verlustfunde, Hinterlassenschaften von Jagdstreifen oder in historischer Zeit verschleppte Bodenfunde (Donnerkeile) sind.
      Seit der im Jahr 1954 erschienenen Landesaufnahme des Bergischen Landes von Marschall, Narr und von Uslar, in der nur wenige jungsteinzeitliche Fundstellen aufgeführt werden konnten, haben "Laienforscher" Hunderte von urgeschichtlichen Fundplätzen entdeckt, deren Quellen aber bisher nicht zusammenfassend ausgewertet wurden. Von den 975 urgeschichtlichen Fundplätzen, die im Katalog dieser Arbeit vorgelegt sind, führen rund 400 auch jungsteinzeitliche Steinartefakte. Dazu kommen fast 100 Einzelfunde von Feuerstein-Beilklingen.
      Der Autor untersucht in dieser Fundlandschaft einen Transekt von der Rheinebene zu den Bergischen Hochflächen, stellt die neolithischen Funde in ihr chronologisches und topographisches Umfeld und in Beziehung zu den mesolithischen Plätzen. Dabei zeigte sich eine mittel- bis endneolithische Besiedlung unterschiedlicher Intensität, deren unvermischte Fundstellen eindeutig an die besten Böden gebunden sind. Dagegen weisen die mesolithisch-neolithisch vermischten Fundplätze eine deutlich andere Topographie auf, deren Bodengüte offensichtlich ohne Bedeutung für die Auswahl der Plätze war. Die in der Forschungsgeschichte so kontrovers diskutierten Einzelfunde von Feuerstein-Beilklingen kennzeichnen das nähere Umfeld dieser Siedlungsstellen. Damit zeichnen sich unterschiedliche, möglicherweise sich gleichzeitig ergänzende jungsteinzeitliche Wirtschaftsformen ab.

      Rolf-Dieter Bauche, Deutsche Gesellschaft für Ur- und Frühgeschichte e.V.

      Die Keramik des 12. Jahrhunderts zwischen Köln und Aachen

      Archäologische Berichte, Band 9
      Die Funde stammen aus zehn hochmittelalterlichen, ländlichen Siedlungen im Rheinischen Braunkohlerevier. Sie wurden nach typologischen und technologischen Gesichtspunkten merkmalsanalytisch bearbeitet und mittels Korrespondenzanalyse geordnet. Das Ergebnis, eine Chronologie der Befunde und Merkmale, konnte anhand bereits publizierter Materialkomplexe verifiziert werden und erlaubt es, Befunde des 12. Jahrhunderts auf ein halbes Jahrhundert genau zu datieren. Die unmittelbare Nähe des Arbeitsgebietes zu den wichtigsten Töpfereizentren des Rheinlandes machte es darüber hinaus möglich, erstmals den Einfluss regionaler Verbreitungsschwerpunkte zu umreißen. Ein umfangreicher Tafel- und Katalogteil gibt eine vollständige Übersicht über das untersuchte Material.

      Eric Biermann (Hrsg.)

      Großgartach und Oberlauterbach
      Interregionale Beziehungen im südwestdeutschen Mittelneolithikum

      Archäologische Berichte, Band 8
      Südwestdeutschland und Südostbayern standen im Mittelneolithikum, in der ersten Hälfte des fünften vorchristlichen Jahrtausends, in einer Beziehung besonderer Art. Die Untersuchung von Eric Biermann spürt dieser Beziehung nach, sie liefert mit ihrem Karten- und Regestenteil darüber hinaus aber auch ein nützliches Nachschlagewerk.
      Bei der Untersuchung der absolutchronologischen Probleme, die sich aus der Arbeit Eric Biermanns ergaben, stieß Bernhard Weninger überraschend auf neuartige methodische Wege. Die mittelneolithischen Daten wurden hier zu Fallbeispielen, sie provozierten Lösungen, die für alle Prähistoriker spannend sein dürften.
      Mit Beiträgen von Jürgen Richter und Bernhard Weninger sowie einer Gesamtkartierung der Großgartacher Gruppe.

      Markus Vosteen

      Unter die Räder gekommen
      Untersuchungen zu Sherratts "Secondary Products Revolution"

      Archäologische Berichte, Band 7
      Die Dissertation von M. Vosteen befasst sich mit Innovationen während des Neolithikums, die als Grundlage zu einer von A. Sherratt 1981 entwickelten These in Anspruch genommen wurden: Die Einführung tierischer Sekundärprodukte (Secondary Products) habe zu tiefgreifenden gesellschaftlichen Veränderungen geführt, die er als „Secondary Products Revolution“ bezeichnete und die sich von außen nach Mitteleuropa verbreitet hätten. Vosteen hält die Bandbreite der Datierung der dafür als Beleg in Anspruch genommenen Funde für zu groß, um von einem gemeinsamen Entwicklungsstrang und begleitenden gesellschaftlichen Veränderungen ausgehen zu können. Damit revidiert Vosteen den Anspruch Sherratts, ausgehend von der Selektion bestimmter prähistorischer Funde auf gesellschaftliche bzw. gar historische Entwicklungen schließen zu dürfen.
      Sherratt rezensiert die Arbeit und provoziert Vosteen erneut zu einer weiteren Verteidigung seiner Thesen. Später wurden Sherratts Überlegungen auch von anderen Autoren aufgegriffen und geprüft, inwieweit sich ein Wandel im Fundspektrum mit seinen Thesen vereinbaren lassen, was auf verschiedene Produkte und Regionen bezogen durchaus möglich ist.

      Johannes Müller, Reinhard Bernbeck (Hrsg.)

      Prestige - Prestigegüter - Sozialstrukturen
      Beispiele aus dem europäischen und vorderasiatischem Neolithikum

      Archäologische Berichte, Band 6
      Prestige und Prestigegüter spielen für soziale Prozesse neolithischer Gesellschaften eine entscheidende Rolle. Dies wird nach einer soziologischen und kulturanthropologischen Definition der Begriffe an den verschiedenen Beispielen in diesem Band deutlich: Vom Akeramikum der Levante, £atal Hüyük in Anatolien und linearbandkeramischem Spondylusschmuck führen die Untersuchungen bis zu den nichtmegalithischen Langhügeln Dänemarks und der Schnurkeramik des Mittelelbe-Saalegebietes. Immer zeigt sich, daß aus den prähistorischen Quellen "Prestige" bestimmter Personengruppen rekonstruierbar ist, ohne direkt  "Prestigegüter" im archäologischen Material zu fordern. Neolithische Gesellschaften wirken in einem Spannungsfeld zwischen informeller Prestigeakkumulation und reglementierender Statusbildung. Hierarchien sind die Basis erster Stratifikation: Sozialstrukturen des Neolithikums werden erkennbar.

      Andreas Heege

      Die Keramik des frühen und hohen Mittelalters aus dem Rheinland
      Stand der Forschung - Typologie, Chronologie, Warenarten

      Archäologische Berichte, Band 5
      Diese Veröffentlichung entstand im Rahmen der 1992 fertig gestellten Dissertation von Andreas Heege "Hambach 500 – Villa rustica und früh- bis hochmittelalterliche Siedlung bei Niederzier, Kreis Düren". Da die mittelalterliche Keramikforschung im Rheinland dringend einer neuen Standortbestimmung bedurfte und es sich bei dem vorliegenden Text um ein abgeschlossenes Kapitel der Doktorarbeit handelt, war eine von der Materialvorlage zu "Hambach 500" getrennte Veröffentlichung sinnvoll.

      Gamal el-Deen Idris

      Die Altsteinzeit im Sudan

      Archäologische Berichte, Band 4
      Gamal el Deen Idris stellt in seiner Dissertation die paläolithischen Funde aus dem Sudan zusammen, die aus der Literatur bis 1992 bekannt waren. Außerdem werden Funde der Sahara-Expeditionen des Kölner Institutes für Ur- und Frühgeschichte beschrieben und ausgewertet. Forschungsgeschichte und Typochronologie des Paläolithikums im Sudan bilden die Schwerpunkte der Arbeit. Ein umfangreicher Katalog der Fundstellen und Inventare macht dem interessierten Leser diese frühe Epoche einer zuvor wenig beachteten Region Afrikas zugänglich.

      Ursula Tegtmeier

      Neolithische und bronzezeitliche Pflugspuren in Norddeutschland und den Niederlanden

      Archäologische Berichte, Band 3
      Ursula Tegtmeier stellt in ihrer Magisterarbeit die bis 1987 bekannten prähistorischen Pflugspuren aus Norddeutschland und den Niederlanden zusammen. Im Rahmen ihrer Studien führte sie gemeinsam mit Kommilitonen und Archäologen Experimente mit Pflügen durch. Die Deutung der daraus folgenden Arbeitsergebnisse sowie eine umfangreiche Literaturstudie sind wesentliche Teile dieser Veröffentlichung. Abgerundet wird diese wichtige Arbeit durch einen umfangreichen Katalog.

      Jutta Klug

      Die vorgeschichtliche Besiedlung des Amöneburger Beckens und seiner Randgebiete

      Archäologische Berichte, Band 2
      Das Ziel der Dissertation von Jutta Klug ist, die Möglichkeiten und Grenzen siedlungsgeschichtlicher Interpretationen von archäologischen Fundkarten aufzuzeigen. Dafür bietet das Amöneburger Becken als eine geographisch abgeschlossene Siedlungskammer innerhalb der Hessischen Senke beste Voraussetzungen.
      Es werden Fundkartierungen vom Paläolithikum bis zur römischen Kaiserzeit dargestellt und in Bezug auf ihre siedlungshistorischen Aussagemöglichkeiten beschrieben und interpretiert.

      Günther Junghans

      Gabriel de Mortillet 1821-1898
      Eine Biographie

      Archäologische Berichte, Band 1
      In seiner Biographie Gabriel de Mortillets (1821-1898) geht Günter Junghans dem Leben und Wirken dieses vielseitigen französischen Gelehrten nach. Studien umfangreicher Originalquellen am Seminar für Vor- und Frühgeschichte sowie der Universitätsbibliothek in Saarbrücken und in der Bibliothèque Nationale in Paris lassen ihn aber nicht nur die bekannten Beiträge Mortillets zur Erforschung des Paläolithikums betonen, sondern diese Biographie konzentriert sich auch auf den "homme politique".

      African refugee Invader Burns his WIFE Alive in the streets of Germany






      Leftist Antifa is openly looting electronics stores during G20


      because having hot new iPhones will help the proletariat





      The Bundeswehr clear Mines out of the way






      Open Access Journal: Siedlungsforschung. Archäologie – Geschichte – Geographie

       [First posted in AWOL 2 August 2010. Updated 11 May 2017]

      Siedlungsforschung. Archäologie – Geschichte – Geographie
      ISSN: 0175–0046
      http://www.kulturlandschaft.org/publikationen/siedlungsforschung/siedlungsforschung-30.jpg
      Die Zeitschrift "Siedlungsforschung: Archäologie - Geschichte - Geographie" enthält Aufsätze, Miszellen, Rezensionsartikel, Berichte und Bibliographien. Die Zeitschrift erscheint in einem Band von ca. 300 Seiten im Verlag "Siedlungsforschung" in Bonn. Bei den persönlichen Mitgliedern des "Arbeitskreises für historische Kulturlandschaftsforschung in Mitteleuropa e.V." ist der Bezugspreis im Jahresbeitrag enthalten.
      The following volumes are available online:
      Mit Beiträgen von V. Denzer, A. Dietrich, M. Hardt & H. T. Porada, A. Simms, O. Heinrich-Tamáska, M. Hardt, M. Wołoszyn, Ch. Schneider, Ch. Zschieschang, Ch. Herrmann, W. Carls, V. Denzer, A. Dietrich & H. T. Porada, A. Schindling, J. Meier, J. Lafrenz, A. Dix, G. Gabel, J.-E. Steinkrüger, R. P. Tanner, W. Schenk, R. Luick, V. Gawel, Ch. Maulshagen
      Mit Beiträgen von T.Gunzelmann, A. Dix, T. Eißing, P. Rückert, H. Becker & H. Hildebrandt, V. Eidloth, M. Schramm, K. Fehn, H. Losert & L. Werther, L. Werther, J. Hofmann, J.-E. Steinkrüger, J. Haffke
      Mit Beiträgen von: M. Hardt, H.-R. Egli, A. Hafner & Ch. Harb, O. Tamáska & S. Hipp, H. Hüster Plogmann, T. Meier, H.-U. Schiedt, A. Baeriswyl, R. Tanner, R. Flückiger-Seiler, T. Yoshida & M. Kubota, Ch. Schuppert, F. Möller
      Mit Beiträgen von:S. Sievers, D. Wehner, P. Kooij, T. Küntzel, R. Berge, R. E. de Bruin, P. Burggraaff & K.-D. Kleefeld, R. P. Tanner, P. Rückert, A. Björklund, K. Fehn, R. Verbruggen, M. Kriest, O. Heinrich-Tamaska, R. Schreg, A. Nováček & A. Kruse
      Mit Beiträgen von: F. Irsigler, S. Freund, E. Gringmuth-Dallmer, V. Salač, T. Fischer, M. Hardt, P. Ettel, C. Zschieschang, H.-F. Kniehase, H.-G. Wagner, V. Kaminske, K.-D. Kleefeld
      Mit Beiträgen von Winfried Schenk, Klaus Fehn, Ute Wardenga, Sebastian Brather, Eike Gringmuth-Dallmar, Fred Ruchhöft, Rainer Schreg, Udo Recker, Rudolf Bergmann, Theo Spek, Johannes Renes und Johannes C.A. Kolen, Peter Rückert, Axel Posluschny
      Mit Beiträgen von Th. Glade, K.-E. Behre, G. J. Borger, E. Freifrau von Boeselager, M. Jakubowski-Tiessen, E. Gringmuth-Dallmer, P. Rückert, B. Heuser-Hildebrandt, M. Gudd, Ch. Röhr, L. Clemens, M. Deutsch & K. T. Rost, Ch. Stolz, Th. Meier, K. Fehn
      Mit Beiträgen von: Dietrich Denecke, Franz Irsigler, Günter Mangelsdorf, Heiko Steuer, Christian Lübke, Hans-Rudolf Egli, Klaus Fehn, Reinhard Zölitz-Möller, Helmut Klüter, Reinhold E. Lob
      Mit Beiträgen von Klaus Fehn, Karl-Heinz Willroth, Hans-Wilhelm Heine, Hauke Jöns, Caspar Ehlers, Christoph Bartels, Monika Meyer-Künzel, Dieter Rödel, Klaus Fesche, Olaf Mussmann, Siegfried Zelnhefer, Axel Priebs
      Mit Beiträgen von Winfried Schenk, Leszek Pavel Slupecki, Jerzy Strelczyk, Izabella Skierska, Ralf Gebuhr, Winfried Schich, Rudolf Bergmann, Jerzy Piekalski, Krzysztof R. Mazurski, Peter Cede, Oliver Karnau, Zoltán Ilyés, Klaus Fehn, Dietrich Denecke
      Mit Beiträgen von Winfried Schenk, Günter Moosbauer, Chrystina Häuber, Hansjörg Küster, Christoph Morissey, Peter Rückert, Bernd-Stefan Grewe, Aline Kottmann und Reinhold Schaal, Bernward Selter, Anton Schuler, Richard Pott und Holger Freund, Franz Schmithüsen, Per Grau Moler, Dietrich Denecke, Rudolf Bergmann
      Mit Beiträgen von Klaus Fehn, Winfried Schenk, Peter Rückert, Klaus-Dieter Kleefeld, Hermann Parzinger, Perdita Pohle, Dirk Meier, Karl Martin Born, Mathias Koch, Günther Moosbauer, Hansjörg Küster, Renate Gerlach, Bernward Selter, Gabriele Recker, Ulrich Stanjek, Oliver Karnau, Josef Mangold, Franz Maier, Helmut Flachenecker, Jürgen Vollbrecht und Heinrich Otten
      -vergriffen-

      Mit Beiträgen von Werner Rösener, Johann-Bernhard Haversath, Mathias Austermann, Norbert Gebauer, Udo Recker, Brigitta Vits, Ulrich Reuling, Reinhard Bauer, Jürg Tauber, Friedrich Eigler, Hans Krawarik, Armin Ratusny Eike Gringmuth-Dallmer, Mathias Hardt, Hans-Jürgen Nitz
      Mit Beiträgen von Klaus Fehn, Wolfgang Wegener, Hans-Werner Wehling, Rolf Plöger, Johannes Biecker, Michael Hartenstein, Horst Kranz, Jörg Wiesemann, Johannes Renes, Georg Römhild, Günther Hein und Christoph Willms
      Mit Beiträgen von Michael Müller-Wille, Christer Westerdahl, Winfried Schich, Andreas Dix, Achim Leube,
      Axel Priebs, Rolf Plöger, Bruno Benthien, Susanne Schumacher-Gorni, Gerd Hoffmann, Walter Dörfler und Jörn Thiede

      Mit Beiträgen von Eike Gringmuth-Dallmer, Günter Löffler, Harm Tjalling Waterbolk, Theo Spek, Wim A. Ligtendag, Johannes A. Mol, Paul Noomen, Johannes Ey, Dirk Meier, Hans-Rudolf Egli und Carl-Hans Hauptmeyer
      Mit Beiträgen von Hans-Jürgen Nitz, Georg Kossack, Walter Janssen, Karlheinz Blaschke, Felix Escher, Frank Hering, Dieter Scholz, Heinz Günter Steinberg, Thomas Wölker, Luise Grundmann, Heinz Schürmann, Horst Förster und Jörg Stadelbauer
      Mit Beiträgen von Dietrich Denecke, Rudolf Bergmann, Manfred Balzer, Günter Mangelsdorf, Vladimír Nekuda, Rostislav Nekuda, Ervín Cerný, Alojz Habovštiak, Hans Krawarik, Peter Rückert, Peter Cede und Johannes Renes
      Mit Beiträgen von Klaus Fehn, Hans Losert, Hans-Georg Stephan, Gabriele Isenberg, Miroslav Richter, Tomás Velimský, Lieselott Enders, Michel Pauly, Roland Flückiger-Seiler, Ernst Pleßl, Martina Stercken, Gerhard Henkel und Alois Mayr
      Mit Beiträgen von Dietrich Denecke, Wolf-Dieter Sick, Uwe Kühl, Jörg Stadelbauer, Rainer Graafen, Heiko Steuer, Eike Gringmuth-Dallmer, Gerhard Billig, Volkmar Geupel, Wolfgang Schwabenicky und Rainer Aurig
      Mit Beiträgen von Franz Irsigler, Hermann Parzinger, Helmut Bender, Vladimír Nekuda, Armin Ratusny, Hans-Jürgen Nitz, Winfried Schich, Ludwig Schober, Johann-Bernhard Haversath und Klaus Fehn
      Mit Beiträgen von Klaus Aerni, Hans-Rudolf Egli, René Wyss, Paul Gleirscher, Jürgen Rageth, Werner Kreisel, Werner Meyer, Werner Bätzing, Susanne Pacher und Hans Becker
      Mit Beiträgen von Jelier A.J. Vervloet, Guus J. Borger, J.H.F. Bloemers, W.J.H. Willems, H.A. Heidinga, Peter Henderikx, Herbert Sarfatij, Adriaan Verhulst, Jan Bieleman, J.D.H. Harten, Johannes Renes und Gerard P. van der Ven
      -vergriffen-

      Mit Beiträgen von Helmut Jäger, Walter Janssen, Jens Lüning, Arie J. Kalis, Karl-Ernst Behre, Helmut Bender, Ulf Dirlmeier, Christian Pfister, Jürgen Hagel, Engelbert Schramm, Achim Rost, Reinhard Mook, Helge Salvesen, Günter Bayerl und Hubert Mücke
      -vergriffen-

      Mit Beiträgen von Wilfried Krings, Günter P. Fehring, Miroslav Richter, Zdenek Smetánka, Pavel J. Michna, Vladimír Nekuda, Herbert Knittler, Jürgen Ellermeyer und Renate Banik-Schweitzer
      -vergriffen-

      Mit Beiträgen von Karlheinz Willroth, Brigitta Hårdh, Svend Gissel, Franz Irsigler, Karel A.H.W. Leenders, Ulrich Troitzsch, Frank Norbert Nagel und Gerhard Oberbeck
      -vergriffen-

      Mit Beiträgen von Klaus Fehn, Dietrich Denecke, Helmut Hildebrandt, Neek Maqsud und Hans-Jürgen Nitz
      -vergriffen-

      Mit Beiträgen von Michael Müller-Wille, Hans-Jürgen Nitz, Hendrik van der Linden, Guus J. Borger, Ekkehard Wassermann, Klaus Brandt, Rosemarie Krämer, Dietrich Hoffmann, Hans Joachim Kühn und Bodo Higelke
      -vergriffen-

      Mit Beiträgen von Busso von der Dollen, Burkhard Hofmeister, Winfried Schich, Felix Escher, Wolfgang Hofmann, Eberhard Bohm, Franz Irsigler und Henriette Meynen